Blogmas Tag 6

Blogmas Tag 6: Die Bedeutung des Schenkens

Es gibt diejenigen, die vorsichtig jeden einzelnen Klebestreifen entfernen, andere wiederum, reissen das Papier auf. Wenn ich einer Person ein Geschenk in die Hand drücke, bin ich genau so aufgeregt wie sie selbst. Ich schenke gerne, weil die Reaktionen unbezahlbar sind. Sobald der Inhalt des Pakets das Licht der Welt erblickt, beginnen die Augen zu glänzen, der Mund öffnet sich und dann springen die Beschenkten einem um den Hals. Schenken bedeutet jemanden eine Freude machen und heisst, dass man an die Person gedacht hat und das sie einem was bedeutet. Ich mag es, in Läden zu schmökern und mir genau zu überlegen was ich kaufen möchte. Es soll für den Empfänger was Persönliches, Praktisches oder Lustiges sein.

Jedes Jahr bevor Weihnachten sagt mein Familie, wir schenken einander nichts. Ich halte mich nie daran. Weshalb? Weil Schenken ein Teil der Tradition ist. Sie erinnert mich daran, wie ich als Kind unter den Baum gekrochen bin und versucht habe zu erraten, was sich in dem Geschenkpapier verbirgt. Als Kind hat man grosse Wünsche und glaubt, dass der Weihnachtsmann einem diese erfüllen kann. Als Erwachsener hat man genauso grosse Wünsche, die man sich selber vielleicht nicht leisten kann. Wenn ich also jemandem einen Wunsch erfüllen kann, sei es, dass ich dafür Tage lang suchen und viel Geld ausgeben muss, mache ich es. Weil ich im voraus schon genau weiss, dass der Beschenkte vom Stuhl fallen wird. Ich erwarte kein Geschenk zurück. Und wenn man mir was schenken möchte, verlange ich nicht, dass es in der gleichen Grösse und im gleichen Preisrahmen ist.

Es kann passieren, dass das Geschenk jemandem nicht gefällt und es das gesamte nächste Jahr in einem Schrank verstaubt. Das ist enttäuschend für den Beschenkten und den Geber. Doch es geht grundsätzlich nicht um das Materielle, sondern um die Gestik. Ein Zitat von der britischen Schriftstellerin Daphne du Maurier besagt: „Ein freundliches Wort kostet nichts, und dennoch ist es das Schönste aller Geschenke“. Da bin ich gleicher Meinung. Man kann jederzeit Geschenke geben, nicht materielle, in dem man ein Dankeschön oder ein Kompliment ausspricht.

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